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Fünf Millionen Euro für Contentoo: Content-Plattform visiert deutschen Markt an

Plattform für Content-Erstellung und Lokalisierung sammelt fünf Millionen Euro ein. Finanzierung gilt weiterer Expansion nach Deutschland und Europa sowie der Produktentwicklung. Contentoo rechnet für 2024 mit einem Marktvolumen von 140 Milliarden Euro für Content- Erstellung in Europa.

Eine neue Finanzierungsrunde bringt der Content-Freelancer-Plattform Contentoo fünf Millionen Euro ein. Das niederländische Investorennetzwerk No Such Ventures stattet das Unternehmen mit zusätzlichem Kapital für seine europäischen Expansionspläne aus. Für Contentoo ist vor allem der deutsche Markt ein erklärtes Wachstumsziel.

Sophie Heijenberg, eine der Investoren bei No Such Ventures, hat das Unternehmen überzeugt: „Contentoo bringt ein leistungsstarkes Produkt innerhalb der Content-Marketing-Nische mit, das auch auf internationaler Ebene Anklang findet. Die Tatkraft, das Team und die Vision von Contentoo passen gut zu No Such Ventures.“ Neben Heijenberg sind mehr als dreißig Einzelinvestoren an der Finanzierung beteiligt. Zu ihnen gehören die Unternehmer Perry Oostdam und Pawel Smoczyk, Mitbegründer des Hiring Software Tools Recruitee. Auch Jeroen Verberg, Gründer des von Bloomreach übernommen Unternehmens Hippo, zählt dazu. Hugo Mensink hat die Transaktion im Namen von Amsterdam Corporate Finance betreut.

Der Erfolg des Scale-ups wurde in diesem Jahr bereits mit einem Technology Fast 50 Award von Deloitte anerkannt. Derzeit verzeichnet Contentoo ein Umsatzwachstum von 107 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2021. „Mit der neuen Finanzierung treiben wir gezielt die europäische Expansion weiter voran. Bei Unternehmen, die auf Content-Marketing und Internationalisierung setzen, besteht ein großer Bedarf an den Dienstleistungen von Contentoo“, so Onno Halsema, CEO bei der Plattform. „Was uns an der Investitionsstrategie von No Such Ventures gefällt, ist die aktive, unterstützende Rolle. Die Investoren kennen die Dynamik eines wachstumsstarken, auf den internationalen Markt drängenden Unternehmens in diesem Segment. Diese Investition bestätigt, dass wir mit Contentoo auf dem richtigen Weg sind.“ 

Deutschland ist wichtiger Wachstumsmarkt

Das Wachstum ist nicht nur in den Niederlanden exponentiell. Auch auf dem deutschen Markt hat sich Contentoos Marktanteil über die letzten zwölf Monate vervierfacht. Diesen Trend plant Contentoo mithilfe des neuen Kapitals fortzuführen. Schon jetzt setzen in Deutschland bekannte Unternehmen wie der Energiekonzern E.ON, Kochbox-Anbieter Marley Spoon oder das Fintech Mollie auf das Angebot von Contentoo.

„Mit unserer Plattform bringen wir Unternehmen mit freiberuflichen Textern und Übersetzern mit den nötigen Kenntnissen des lokalen Marktes zusammen. Sie arbeiten im Home-Office, fungieren aber als firmeninterne Mitarbeiter”, beschreibt Halsema das Angebot seines Unternehmens. „Neben Qualität wollen Unternehmen auch Flexibilität und effiziente Arbeitsabläufe. Wir agieren daher als Plattform, bieten aber zusätzlich den Service einer Agentur. So entlasten wir Unternehmen von A bis Z in puncto Content-Marketing.“

Content-Freelancer bleiben gefragt

Dabei setzt Contentoo auch auf künstliche Intelligenz (KI). „Auf unserer Plattform nutzen wir KI, um passende Freelancer mit Kunden zusammenzubringen, bessere Briefings bereitzustellen und die Arbeitsprozesse zu beschleunigen”, erklärt Halsema. „Außerdem können Kunden einfache Texte wie Auflistungen für Immobilienwebsites oder Produkttexte durch die KI generieren lassen. Unserer Ansicht nach kommt man allerdings noch nicht ohne Freelancer aus, wenn es darum geht, komplizierteren und kreativen Content zu erstellen.“

Halsema sieht auch über die nächsten Jahre großes Potenzial für sein Unternehmen: „Wir stellen fest, dass der Markt für Content-Erstellung enorm wichtig für den Erfolg vieler Unternehmen ist. Das gilt für SEO, für Content-Marketing, insbesondere aber auch für das Erschließen neuer ausländischer Märkte. Der europäische Content-Markt wächst damit einhergehend rasend schnell. Im Jahr 2024 rechnen wir für Europa mit einem Marktvolumen von rund 140 Milliarden Euro.“